Was Soziale Netzwerke verraten – der NDR hat recherchiert

Social Media - Shitstorm

Mit der Ausstrahlung am 19.8.2014 im Panorama 3 konnten wir sehen, wie Reporter Jörg Hilbert einige Menschen mit seinem „intimen“ Wissen über sie überraschte. Erstaunt haben uns einige Kommentare.
Hier ein paar Auszüge sowie unsere Meinung direkt dahinter:

Zitat: „Und wer wendet schon so viel Zeit auf, um völlig uninteressante Dinge herauszufinden?“

Unsere Meinung: Diese vermeintlich uninteressanten Dinge verschaffen einem Profiler (Personaler, pot. Arbeitgeber etc.) einen tiefgründigen Eindruck über die Person. Zu den uninteressanten Dingen zählen ja auch „ich bin in Urlaub“ „ich bin auf Arbeit“ und „hier wohne ich“. Darüber freuen sich besonders Berufsdiebe.

Zitat: „Die Leute machen sich nackig und wissen es noch nicht einmal.“

Unsere Meinung: Das hat weniger mit dem IQ zu tun, sondern vielmehr mit dem „nicht gelernt haben“, wie Social Media und Einträge im Internet funktionieren. Wir sind im www öffentlich trotz mancher Sicherheitseinstellungen, die wir vornehmen. Selbst ein schlichtes teilen von Beiträgen über Freunde öffnet manch vermeintlich geschlossene Privatsphäre. Die Trennung zwischen Privat und Beruf ist im Social Web eine Utopie.

Zitat: „Sehr wegweisend suchen wir nach der Ursache des sorglosen Verhaltens“.

Unsere Meinung: Menschen fühlen sich mit der Sicherheitseinstellung „Freunde“ und „Privat“ wie hinter einer verschlossenen Tür. Ähnlich wie mancher Autofahrer, der sich alleine wähnt und vielleicht in der Nase bohrt.

Ist das Web nun gefährlich oder wie kann man es für sich wirklich nutzen?

Wir nehmen Ihnen als erstes die Vorstellung, dass Sie im Web privat unterwegs sind! Dem ist nicht so – Sie sind öffentlich und haben eine neue Art der Unsterblichkeit für sich schon gewonnen.

Des Weiteren sind Sie Verkäufer. Sie werben permanent für Sich, auch wenn Sie es gar nicht so sehen. Sie verkaufen sich, weil Sie entweder einen Partner suchen, sich Anerkennung wünschen, ein Star in Ihrem kleinen Universum oder einfach nur in Gemeinschaft sein möchten.

Demnach verabschieden Sie sich besser von dem Traum der Privatperson im Web, sondern sorgen Sie ab heute für Ihre Internetreputation und Ihren Expertenstatus, egal wie alt Sie sind!

Da Sie sowieso nicht privat unterwegs sind und als Fake-Profil der Welt keinen Nutzen bringen, empfehlen wir mit einem professionellen Bild von sich selbst zu starten. Denn wer sich versteckt, würde diese Konfrontation, die er im Web anzettelt, nie in der Realität starten. Aber auch im Web fliegen Sie irgendwann auf – das muss noch nicht mal selbst verursacht sein.

Unser erster Tipp: Machen Sie einen guten Eindruck – egal auf welcher Social Media Plattform (Facebook, XING, LinkedIn, Google, Youtube, Twitter, Pinterest, Instagram).

Hier unser Inspirationsvideo, was Sie vermeiden sollten, wie Ihr Profilbild nie aussehen sollte.

Wenn Sie nicht von den Internet-Tools beherrscht werden wollen, sondern Sie selbst die Tools beherrschen wollen, beginnen Sie JETZT sich professionell aufzustellen. Egal ob Sie Angestellter, Freiberufler oder Führungskraft sind. Doch gerade als Unternehmer sollten Sie Social Media innovativ für sich nutzen und Ihre Mitarbeiter schulen, zum Wohle des Einzelnen sowie für das Unternehmen selbst.

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