Start frei für Ihre Social Media Strategie

Social Media ManagerDie meisten großen Unternehmen haben sich ihren Platz im Internet gesichert und langsam dämmert es auch allen anderen – dabei sein ist Pflicht.
Haben Sie gehofft, dass Sie sich mit diesem Neuzeitphänomen „Onlinepräsenz“ nie auseinandersetzen müssen? Dass Sie diesem „Zeitfresser“ und „Geldvertilger“ geschickt aus dem Weg gehen können?

 Die Realität zeigt, dass das Internet als Marketing-, Verkaufs- und Personaltool seinen Platz eingenommen hat. Für Sie bedeutet das, dass Sie heute 100% mehr Aufgaben zu bewältigen haben bei gleichbleibender Stundenzahl. Die Idee, dass Computer und Internet uns das Leben leichter machen, hat sich nicht erfüllt.

Doch Sie können nun nicht mehr die Augen verschließen. Sie müssen jetzt im Web mitspielen, sonst haben Sie bald verspielt.

Zur Gewährleistung der Omnipräsenz im Internet ist es bei vielen Unternehmen zum Trend geworden, einen Social Media Manager einzustellen.
Zehn Prozent der deutschen Unternehmen beschäftigen einen Experten fürs Web 2.0. Auffällig ist, je größer ein Unternehmen, desto eher gibt es dort einen Social Media Manager und dieser ist der Marketingabteilung zugeordnet. (Quelle: BITKOM).

Das erwarten Unternehmen von ihrem Social Media Manager

Der Leistungskatalog ist umfangreich für einen Social Media Manger – von Kundengewinnung auf den Social Media Kanälen, der Leadgewinnung oder Multiplikatorenfindung reicht es über das Beschwerdemanagement, umfangreiche Marketingaktionen und dem Dialog mit den Fans bis zur Steigerung der Reichweite und Verbesserung der Konversionsrate. Ebenso steht das Employer Branding im Fokus, um geeignete Fachkräfte zu gewinnen.

In den Anfängen wurden die Influenzer als Social Media Manager eingekauft. Hierzu gehörten Blogger oder Twitter Kings, the Heads of Facebook, Google+ und Co. oder Autoren aus der Online-Szene. Jeder dieser Influenzer verfügt über ein großes Netzwerk, meist auf einer Plattform. Und genau diese Follower der Influenzer wollte das Unternehmen für sich gewinnen.  Der „Star“ postete und veröffentlichte regelmäßig werbende Informationen auf seinem Kanal.

Ein neuer Markt entstand und zum Teil wurden alte Regeln in das System implementiert und neue erfunden. Am Anfang waren es die, die aus Spaß starteten, eine Mainstream-taugliche Idee hatten und damit Follower gewonnen haben. Es begann häufig als Hobby, aus dem ein Beruf bzw. eine Einnahmequelle wurde.

Noch heute sucht man vergeblich nach einer fundamentalen Ausbildung des Social Media Managers. Auch wenn sich 2008 ein Verband gründete, um die Interessen der Community und des Social Media Managements wirkungsvoll in der Öffentlichkeit zu vertreten, findet man heute IHK-Kurse, die innerhalb weniger Tage zum Social Media Manager fortbilden.

Betrachtet man  die Fortbildungsinhalte fallen Worte wie: Social Media Netzwerke und Plattformen, Monitoring und Visualisierung, Marketing und Werbung, Kommunikationsstrategien, Krisen-Kommunikation, Entwickeln von Guidelines, Management, Datenschutz, Urheberrecht, Marken- und Wettbewerbsrecht.

Die Nadel im Heuhaufen finden

Übertrieben dargestellt suchen Unternehmen heute einen Spezialisten, der mindestens sechs Studiengänge absolviert hat, vorzugsweise aus den Bereichen Journalismus, Marketing, IT, Psychologie, Rechtswissenschaft und Betriebswirtschaft.
 Dieser Spezialist soll in jedem Fall mit einer vielschichtigen Fachkompetenz aufwarten und möglichst nicht älter als 25 Jahre sein. Wünschenswerte Soft Skills sind Kreativität, Neugier, Empathie, Dialogbereitschaft sowie eine alle Schichten ansprechende Kommunikationsfähigkeit. Und gerne darf der Spezialist bereits über die Kontakte verfügen, die die Unternehmen so dringend benötigen. Weitere Voraussetzungen: eine hohe Affinität zu Online-Medien, technisches Hintergrundwissen, konzeptionelle Fähigkeit, Beherrschung der internationalen Umgangsformen und ein sehr gutes Ausdrucksvermögen in mindestens zwei Sprachen.

Schaut man sich die Lebensläufe der heutigen Social Media Manager an, so findet man als fachlichen Hintergrund oftmals ein abgeschlossenes Studium in Marketing, PR, Kommunikations-, Sozial-, Informations- oder Sprachwissenschaften.

SocialMedia Strategie
Doch wie Internet wirklich funktioniert, wird in keinem dieser Fächer gelehrt. 

Gehen wir von dem „ausgebildeten“ Social Media Manager aus, wird dieser einen beachtlichen Teil des Kundenservice über soziale Netzwerke abwickeln müssen. Weitere Aufgaben: die Auswahl und Einführung entsprechender Social Media Tools und Kanäle sowie deren Betreuung, das Monitoring von Aussagen über das Unternehmen auf den Social Media-Kanälen Twitter, Facebook, YouTube oder Google+, Verantwortlichkeit für SEO und SEA.

So wenig wie es ein klar definiertes Berufsbild „Social Media Manager“ gibt, genauso wenig findet sich über die Ausbildung oder ein Gehalt. Da der Job auf dem Arbeitsmarkt sehr neu ist, gibt es kaum Referenzgrößen. Das Gehalt ist stark abhängig von Abschluss, Branche, Unternehmensgröße und interne Hierarchien. Wie eingangs festgestellt gibt es Jobangebote vor allem bei großen Unternehmen. Hier kann das Durchschnittsgehalt EUR 60.000 oder mehr betragen. Bei Agenturen und kleineren Unternehmen wird mit einem Jahresgehalt in Höhe von EUR 40.000 vergütet.

Social Media Teamwork

Wir fragen uns, warum Unternehmen nur einem Angestellten oder einem kleinen Team diese Aufgabe übertragen, statt ihr bestehendes Netzwerk (Belegschaft, Kunden, Zulieferer etc.) zu aktivieren, ihre Mitarbeiter im Umgang mit dem Web zu schulen und das Wir-Gefühl, die Identifikation zum Unternehmen insgesamt zu stärken. Auch das Offline-Netzwerk sollte aktiviert werden, so dass ein globales Online-Netzwerk mit Vitamin-B-Faktor entsteht. Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah!

Wer wie ich im Ruhrgebiet aufgewachsen ist, wird noch die sogenannten Opelaner kennen. Ein Opelaner identifizierte sich sehr stark mit seinem Arbeitgeber bzw. mit der Marke Opel. Dazu gehörte: Man fuhr Opel – alle Freunde wurden von den Vorteilen informiert – das Finden von Auszubildenden oder Mitarbeitern war leicht, da es in der Familie blieb. Eine solche Identifikation und Zugehörigkeit wird heute auf viel weitreichenderen Bereichen von den jungen Arbeitnehmern gefordert.

SocialMediaStrategie-Team

Starten Sie eine  besondere Social-Media-Management-Strategie!
Wirken Sie authentisch durch die Menschen in Ihrem Team. Steigern Sie die Reputation des einzelnen Teammitglieds, steigern Sie seinen Wert! Geben Sie Ihren Mitarbeitern das Gefühl, ein wichtiger Teil eines großen Ganzen zu sein. Erhöhen Sie die Identifikation, werden Sie für Ihre Mitarbeiter attraktiv.

 Sie haben eine Belegschaft, die vermutlich unterschiedliche Altersgruppen, Nationalitäten, Gesellschaftsschichten und Lebensformen aufweist. Somit haben Sie ein Team, das immer genau auf die Bedürfnisse der Kunden reagieren kann. Sie treffen demnach immer den richtigen Ton.  Inhouse  kann sich eine starke Fangemeinde entwickeln, die sich sehr solidarisch bei einem „Shitstorm“ einsetzen wird. Sie entwickeln Dialoge, die Google positiv wertet.

Es entsteht eine Kommunikation, die geistreich, wortgewandt und auf Augenhöhe mit der Community in Interaktion ist.
 Im Team haben Sie Menschen, die

  • Menschen kennen,
  • Empfehler und Befürworter sind,
  • gerne unterstützen,
  • kreatives Potenzial besitzen.

Machen Sie niemals die Social Media Communities zu Babies, die versorgt werden sollen, sondern machen Sie umgekehrt Ihr Unternehmen zum Baby, für das alle sorgen wollen.

Öffnen Sie Ihre Unternehmenstür. Verbinden Sie sich mit Ihren Kunden, Zulieferern, Kooperationspartnern. Werden Sie mit Ihrem Unternehmen der Mittelpunkt eines großen Netzwerks! Dabei achten Sie bitte darauf, sich weniger wie ein DSDS-Starlet zu benehmen , sondern wie die Stars der alten Garde, das heißt es darf etwas privat sein, aber nicht plump, sondern geheimnisvoll! Bieten Sie mehr Lösungen an als vor Eigenlob zu triefen. Eröffnen Sie mit Ihrem Team das Social Media Management mit Kunden- und Mitarbeitersog. Dabei sparen Sie Geld und steigern gleichzeitig Ihren Umsatz. Begeistern Sie sich für einen innovativen, wertschöpfenden Weg für alle Beteiligten.
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